Wie alles begann…
Als ich sieben Jahre alt war, bekam ich eine analoge Kamera geschenkt. Für mich war es damals das Größte, meine Freundinnen und meine Katze und die Umgebung zu fotografieren, den Film in der Drogerie um die Ecke abzugeben, um ihn dann Wochen später völlig gespannt abzuholen.
Seitdem ist Fotografie für mich eine Art, nicht zu vergessen. Nicht im Sinne von „alles dokumentieren“, sondern das festzuhalten, was wirklich zählt: Stimmung, Emotionen, Gesten, kleine Übergänge. Dinge, die man im Moment gar nicht richtig registriert aber durch Bilder erlebbar und fühlbar werden.
Mein Ansatz ist dokumentarisch, mit einem editorial Blick für Komposition und Atmosphäre – ruhig, intuitiv und klar. Die Zusammenarbeit mit mir fühlt sich unkompliziert an: kein Druck oder unangenehmes Gefühl.
Ich fotografiere digital und auf 35mm Film. Die Mischung aus beidem macht die Geschichte runder: ehrliche, reduzierte Bilder mit Struktur und Stimmung, die nicht nur zeigen, wie der Tag aussah, sondern wie er sich angefühlt hat.